Schatzmeester
das ganze thema würde mich weiterhin interessieren ...
BennibzwTim
Interessant ist es wohl, ich würde es aber nicht machen.
Zwar kann dann ja der kleine Antriebsstrang nebst Federbeinen bleiben, aber die Leistungsausbeute ist gering.
Solche Motoren sind dann dank extrem langem Hub wenig Drehzahlfest bei vergleichsweise hohem Kolben/ Zylinderverschleiß.
Der Hemmschuh sind aber die Kanalquerschnitte des Kopfes. Da geht für 1,8 Liter einfach nicht genug durch. Wegen der kleinen Bohrungen sind auch die Ventile nicht auf ein brauchbares Maß zu vergrößern.
Beim X18XE1 ist das wegen der Vierventiltechnik erträglich - bei einem Zweiventiler nicht! Wobei erträglich nicht mit gut zu verwechseln ist.
Dabei kommt zwangsweise ein Motor heraus der vielleicht in mittleren lagen noch brauchbar agiert, aber obenrum träge, schlapp und angestrengt ist.
Das wird auch keine Nockenwelle oder Gemischaufbereitung der Welt abschaffen - man hat eben dann einen Motor mit besch... Ausgangsbasis.
An den möglichen Output der Kurzhub- 1,8er kommt man einfach nicht ran - bei deutlich höherem Verschleiß
Kleiner Vorteil: Durch die relativ kleine Bohrung sind die Flammwege kurz , dadurch kann mit etwas mehr Verdichtung gefahren werden als bei den Kurzhubern.
Nettes Experiment -- wird aber garantiert weniger bringen als erhofft