Schmitti´s Rallye-E (ex) H13

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    • Leider haben es nur die 2 WP´s auf die Speicherkarte geschafft :(
      Freiwillig haben wir die Buchfinkenrallye vorzeitig beendet. Kühlwasser Temperatur bleibt nun wunderbar im Sollbereich, genau so, wie es sein soll. Die Prüfungen waren sehr schnell und durch den anhaltenden Regen, der sich max. mit Niesel abwechselte auch sehr schmierig. Trotzdem spielten wir bis dato als Team wunderbar zusammen. Die Beifahrerin hatte, und trotz des hier herrschenden Chaos, einen tollen Job gemacht. Der Kadett lief wie ein Uhrwerk und es war eine ware Freude ihn zu pilotieren. Er dankte es mir mit einem verlorenen Ölmessstab, den ich kurzerhand mit 3 Lagen Panzertape ersetzte. Keine Lust auf Leistung zu erbringen, hatte leider
      der Regler der Lima. Der Akku des Rallye-E wird kaum noch geladen und als die Dämmerung anfing, sich mit großen und schnellen Schritten auszubreiten. Regen, Wald, Dunkel und kein Licht (ohne wäre es noch weiter gegangen) sind üble Voraussetzungen - somit haben wir sicher im Fahrerlager abgestellt und gingen zum gemütlichen Teil über.


      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Warum? Ist kein Geheimniss ... hab sie vor 5 Jahren dahin geschickt, wo ich sie nicht mehr sehen muss ;)
      Im übrigen ... es sind noch Außenaufnahmen der WP3 aufgetaucht:


      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Der Kühlkreislauf arbeitete auf der letzten Rallye ja so, wie er sollte und mit Freude habe ich eben bei einem Komplettcheck den vermissten Ölmessstab
      entdeckt, den wir auf der Buchfinkenrallye verloren hatten. ?? Ich hatte schon befürchtet, dass sich der Kunststoff Griff gelöst hat und der Stab sich einen Weg um die Kurbelwelle gesucht hat. Zum Glück ist dem nicht so ?

      Ablauf - oder wie es dazu kam:
      Der Motorraum des Rallye-E wurde vom Ölnebel befreit und gereinigt. Der Regler von der LiMa ist getauscht, um etwas mehr Ladestrom zu generieren. Dafür musste auch der Unterfahrschutz ab. Siehe da, da kuschelt der Ölmessstab zwischen den Krümmerrohren ??


      ... mmmh, erneutes Rätselraten. Wie und warum haut der ab? Spurensuche war angesagt. Wissen ist was anderes aber die Vermutung liegt nahe. Das
      Röhrchen, worin der Messstab beheimatet ist, ist lose und hat sich gedreht. Der einsetzende Lüfter hat sich im Griff verfangen und hat diesen aus dem Röhrchen gezogen. Zudem sind auf dem einen Lüfterflügel auch Kratzspuren zu entdecken:


      Heimatlos suchte sich der Ölmessstab dann eine neue Heimat....angekuschelt zwischen den warmen Krümmerrohren und dem Unterfahrschutz ??? Äußerlich von der Landebahn der Buchfinken befreit und alles gecheckt, können wir nun beruhigt zur Altmühlfranken Rallye antreten. Wir freuen
      uns schon auf das nächste Wochenende.


      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

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    • WP1 erneuter Verlust des Ölmessstabes und dadurch blauer Nebel in und ums Auto aber verhalten durchfahren können. Service am Auto mit säubern und Öl nachfüllen. Ab zur WP2, die leider nicht auf der Speicherkarte gelandet ist. Die Schlammschlacht wurde sauber auf den Toyo R1R durchgerutscht, eine Barkenschikane quer abgeräumt und mit einem Plattfuß vorne Rechts in den Servicepark gerettet. Aus Mangel an weiteren R1R fuhren wir die nur noch auf der Vorderachse. Hinten kommen nun "Schotternaßasphaltsliks" zum Einsatz.... "Pommes Sliks".Alle 4 WP´s ... 45 KM, beziehungsweise 41WP Kilometer haben wir hinter uns gebracht. Obwohl diverse technische Probleme da waren, aber dank des tollen NAVC zusammenhaltes aller Fahrer (Danke an die Beteiligten) haben wir 30l Benzin vom feinsten Stöffchen verbrennen dürfen. Einfach nur Geil war es. Es hat mal alles gepasst. Auf die letztendlich gefahren Zeiten, lege ich keinen Wert - Petra kommt immer mehr mit dem Rallyegeschehen klar und es ist schön, sie an meiner Seite im Auto zu haben.Einen riesen Dank für die Außenaufnahmen, gilt: C.Gunzelmann




      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

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    • mal wieder ein astreines video!! Die aussenaufnahme sieht immer so langsam aus, aber von innen genau das gegenteil.
      was mir aufgefallen ist: Mach mal den unteren kühleinlass schwarz. Das würde optisch nochmal bisschen böser aussehen ohne grinse mund :D
      Das ist so, als würdest du John Wayne mit dem Cowboy der Village People vergleichen!
    • Danke :D Die gesehene Geschwindigkeit ist komischerweise immer anders, wenn man die Perspektive wechselt. Phänomenal und Krass ist der Unterschied, wenn man von außen zusieht, Onboards sieht oder im Auto sitzt - das sind 3 gefühlt verschiede Geschwindigkeiten.

      Der weiße Kühleinlaß gehört irgendwie zum Bild. Der graue Streifen fängt da schmal an, wird über die Haube breiter, geht so über das Dach und endet am Kofferraumdeckel ... und man sieht hinter dem Lochblech nicht den weißen Motorraum ;)

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

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    • Stimmt absolut, hab ich in der Aufzählung leider überhaupt nicht berücksichtigt :thumbsup: ... obwohl meine Beifahrerin immer sagt, dass sie überhaupt nicht mitbekommt wie schnell wir unterwegs sind - sie unterscheidet nur "Asphalt" und durch das Gerüttel "Schotter" :D :D :D

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

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    • Nach der Rallye ist vor der Rallye. Deshalb war heute grobe Reinigung und "Schadensbegutachtung" angesagt. Der fehlende Ölmessstab und die
      weiterhin schwache Ladeleistung der LiMa sind ja im Vorfeld schon bekannt gewesen - aber ich hatte da noch diverses schlimme im Hinterkopf, was auch nicht unberechtigt war. Zuerst mal die Räder ab und die Radhäuser wieder herstellen. Mit einem scharfen Meißel geht das erfahrungsgemäß ganz gut ... abstochern den Mist.






      Die grobe Vorreinigung hinterläßt ihre Spuren:


      Sind mal zwei Eimer voll zusammengekommen ... nur aus den vier Radkästen:


      Dann mal den geplätteten Reifen versucht zu füllen, um dort nen Schaden zu entdecken. Joar, der hat es nu leider schon hinter sich:


      Unter dem Auto ging es direkt weiter mit der Begutachtung. Als erstes viel der zu tiefe Krümmer auf, nachdem der Unterfahrschutz demontiert war. Die Drehmomentstütze ist mal sauber abgerissen:




      Aber da war ja noch die leicht hakelige Schaltung und tiefe Klopfgeräusche beim Beschleunigen und Bremsen ... nu weiß ich auch genau, woher das kam, denn auch das Motorlager hat sich komplett von seinen drei Schrauben getrennt:


      Ergo ist die Antriebseinheit nur noch vorhanden, weil der Getriebehalter noch da ist und die stabile Querlenkerstrebe alles mit dem Krümmer abstützt. Danach gab es nur noch Kleinigkeiten zu beanstanden. Zwei Auspuffgummies sind fällig, die Handbremse zieht einseitig und muss nachgestellt werden, diverse blanke Stellen in den Radkästen sind nun auch da ... nur Kleinigkeiten eben.

      Thomas
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      (W. Röhrl)

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    • Richtig, beides kann man(n) gebrauchen ... Humor und einen Hang zur Leidensfähigkeit :D :D
      Das Entwickeln, reparieren und auch das Fahren machen gleichermaßen Fun und läßt den alltäglichen Wahnsinn in die Ferne rücken. Werkstatt / das Hobby ist mein Ausgleich zum Beruf - andere sammeln Briefmarken oder spielen Hallenhalma. Damit kann ich nicht wirklich was anfangen. Dann lieber den Materialmord :thumbsup: :thumbsup:

      Thomas
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      (W. Röhrl)

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    • "Kleinigkeiten", die auf der ToDo Liste stehen, sollten alle abgearbeitet werden - wurde aber nichts draus. Die Liste wurde zwar um diverse Punkte erleichtert aber es verblieben aus Zeitgründen noch ein paar Dinge. Die Handbremse wurde nachjustiert und die gut angegriffenen Auspuffgummi's wurden ausgetauscht. Dann kam der Motorkran zum Einsatz und hob den Motor wieder in seine Einbaulage:


      Somit konnte das vordere Motorlager wieder mit neuen Schrauben angeschraubt werden. Danach ging es an die hintere Drehmomentstütze. Diese wurde erst mal komplett demontiert:


      Das Lager selbst hat es gut zerrissen und hing nur noch an dem linken "Fetzen". Der innere Gummi ist allerdings noch Top:




      Grmpf, Gruppe-A Lager sind genau wie andere Teile NML (Nicht mehr Lieferbar). Also wurde die Halterung gerichtet, dicke U-Scheiben aufgelegt und mit dem Metallklebegerät verbunden und dadurch verstärkt:


      Wenn der ganze Kram schon da rum liegt, kann ein frischer Farbüberzug nicht schaden:


      Nach dem Trocknen sollte das ganze wieder ran an den Kadett und den Motor in seiner letztendlichen Einbaulage fixieren. Tja, was soll ich sagen ... 31jahre alte 4kt Feingewindemuttern sind bestimmt nicht dafür gedacht, dass sie so belastet werden und/oder 3-4x im Jahr neue Schraubvorgänge aushalten müssen. Be...scheiden ist an denen nur die Einbausituation. Wenn wie hier das Gewinde nicht mehr vorhanden ist, hat man ein mittelgroßes Problem. Mit einem flachen Meißel wurden sie aus ihrem Gehäuse gebrochen und da lagen sie dann auf der Werkbank:


      An der linken Mutter ist noch ein Restgewinde zu erahnen, was an der rechten Mutter gar nicht erst mehr vorhanden ist. Somit musste eine Lösung her. Kurz überlegt ... das Bauteil liegt als Komplettteil in meinem Lager ... aber die ganze Schweißarbeit an der Karosse, wollte ich mir ersparen.

      Also neue Muttern anfertigen:


      Jooup, Flachstahlmutter. 40x8mm und 140mm lang - davon zwei Stück zuschneiden bitte. Anfasen, im Schraubstock einspannen und ebenfalls zusammenschweißen, um 16mm Material zu erhalten. Hier mal zum Vergleich, habe ich die Opel Muttern aufgelegt:


      Zwei Löcher an die jeweiligen Enden passend gesetzt, jeweils ein M10er Gewinde rein geschnitten und schon konnte es in die Karosse geschoben werden:


      Der Einschiebling wurde ausgerichtet und in dem größeren Loch mit 3 festen Heftpunkten fixiert. Anschließend konnte nun endlich die eigentliche Montage beginnen:


      Alles wieder da, wo es hin gehört:


      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de