Schmitti´s Rallye-E (ex) H13

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mal etwas Zeit übrig und vor allem Lust zum Schrauben, haben mich bei schönstem Wetter in die Werkstatt getrieben. Schließlich steht da noch der Rallye-E auf der Hebebühne, wo noch genügend Restarbeiten / Vorbereitungen für die Saison 2018 vorhanden sind. Joup, richtig gelesen. Für dieses Jahr ist die Saison für Petra und mich gelaufen. Zeitmangel für die Reparaturen und die noch fehlende Schotter Bereifung lassen einen Start in Mammingen leider nicht zu
      Ergo werden nun gaaaanz gemütlich die Reparaturen durchgeführt, der komplette Rallye-E "revidiert" und für die Überwinterung vorbereitet.
      Dank der Hilfe von der Firma Raceparts.cc, die die passenden Dash Verschraubungen liefern konnte, kam der Ölkühler wieder zurück ans Auto. Problem dabei war, dass es im Bereich der Adapterplatte sehr eng zu geht. Die ist nämlich werksmäßig für den 16N dort gar nicht erst vorgesehen:


      Zumindest gibt es noch das Führungsröhrchen und den Ölmessstab von Opel (Astra-F). Davon gab es diese Saison zwei Stück die nicht im Auto bleiben wollten. Ein Umstand, der so nicht dem Dauerzustand überlassen gehört. Ans Röhrchen habe ich nun eine U-Scheibe angeschweißt. Daran ist jetzt provisorisch ein Draht zum fixieren angebracht. Dadurch kann die Flüssigdichtung in Ruhe abtrocknen. Der Draht wird danach noch durch einen festen Halter ersetzt, wo auch noch eine Feder integriert werden soll, um den Ölmessstab selbst auch noch zu sichern:


      Sieht wieder schick und komplett aus:


      Nach der Rallye in Gunzenhausen wurde ja eine Schadensliste als ToDo Liste verfasst. Diese wird zum Glück langsam aber sicher immer kleiner:


      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Zukünftig ist "Stromsparen" angesagt, trotz verdoppelter LiMa Leistung. Beides war heute auf dem Plan, um die Idee auch zu einer Umsetzung zu bringen. Die 80/100W H4 Glühbirnen haben wohl ihre längste Zeit gearbeitet. Es kommen für den Bereich der Stvo verbotene LED Leuchtmittel zum Einsatz:


      Auch die Opel LiMa mit 65Ah hat ausgedient. Eine aus dem Saab / Astra H Diesel Programm ist es geworden. Deren Befestigungsfuß ist identisch mit der alten LiMa. Nur ist sie um rund 30mm versetzt, was sie mehr vom Fahrzeugrahmen weg rückt. Neben die Alte gelegt, kann man es leicht sehen:



      Natürlich muß dafür das alte Versatzblech (wegen der Ansaugbrücke) neu gefertigt werden. Stellt aber einen Schlosser vor keine große Aufgabe. Das war schnell erledigt und die LiMa konnte zügig an ihren neuen Arbeitsplatz:










      Schön zu sehen, dass sie die identischen Abmaße wie die alte LiMa hat aber die Befestigung nun sehr schön vom Rahmen weg gerückt ist. Ein anschließender Testlauf brachte die Erkenntniss, dass die Voltzahl beim einschalten aller Verbraucher nicht absackt. Das war das erklärte Ziel.

      Auch die LED Geschichte wurde auf der Beifahrerseite mal angeklemmt, um den Unterschied sehen zu können. Das alte, leicht gelbliche Licht:


      Brachte dieses Lichtbild:



      Das LED Licht kommt in einem klaren Weiß aus den Lampen:



      Im Abblendlicht gab es keine Veränderung des Lichtkegels aber beim einschalten des Fernlichts, gab es einen ganz klaren Unterschied. Wärend die H4 Glühbirne das Fädchen des Abblendlichts aus und das fürs Fernlicht einschaltet, tut das die LED nicht und beide Varianten scheinen zusammen:



      Ein demnächst stattfindender Praxistest im Dunklen wird es genauer zeigen, wie die Straße ausgeleuchtet wird.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Weiter gings mit den noch vorhandenen Restarbeiten der ToDo Liste und den Sericearbeiten. Das angeknabberte Krümmerband wurde wieder geflickt. Danach ging es an die Diffdichtung und die des 5ten Gangdeckels. Beide waren am Schwitzen und der jährliche Ölwechsel ist auch fällig. Der Anfang machte der Diffdeckel:


      Ich werde mich wohl nie in den Gestank des "Sperrenöls" geöhnen aber das Getriebe arbeitet damit sehr gerne und verschleißfrei:


      Als dieser Deckel neu abgedichtet war, ging es an den Deckel des fünften Ganges. Abgeschraubt und auch erst mal ne Grundreinigung auf der Werkbank:


      Auch hier war keinerlei Verschleiß zu sehen:


      Bevor hier alles wieder zusammen gefügt wurde, kam noch eine Verbesserung ins Spiel. Die fünf M7 Befestigungsschrauben brachten ja schon mal Ärger. Deshalb habe ich mich entschieden, diese gegen M8 Gewindebolzen zu ersetzen. Sieht nun so aus und hält hoffentlich besser:


      Natürlich wurden die Bolzen nach der Montage noch abgeschnitten. Dann ging es noch an eine "Sicherung" für den Ölmessstab. Hier will ich ein Eigenleben und Verschwinden des selbigen verhindern. Zu erst dachte ich über eine Feder nach, um auch das Überprüfen des Ölstandes zu gewährleisten ... aber da fiel mir noch nichts sinniges ein. Momentan habe ich es erst mal mit einem Blech gelöst. Angeschraubt an der Lüfterzarge, lässt dieses Blech nur ein Anziehen des Stabes zu, um ihn dann abgewinkelt raus ziehen zu können:


      Natürlich habe ich es versäumt, rechtzeitig neues Getriebeöl zu ordern und muss das Befüllen auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Wenn dies geschehen ist, sind erst mal alle Service & Reparaturarbeiten abgeschlossen. Dann wird der Rallye-E eigentlich nur gesäubert und darf in seinen Winterschlaf gehen.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Darüber hatte ich auch schon nachgedacht aber schon verworfen. Der obere Teil ist nur aus Kunststoff und ist um das Stahlseil gegossen. Da hätte ich Angst, dass ich eine art Sollbruchstelle schaffe.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Eine Idee, einen Standartwagenheber besser nutzbar zu machen, wurde endlich mal umgesetzt. Die Problematik beim Rallye-E sind zum einen das hohe Fahrwerk und die sehr hohen Reifen. Dies hebt ein Standartwagenheber nur "auf der letzten Rille". Bei schlechtem Untergrund kam es auch schon vor, dass die Hubhöhe nicht ausreichte. Deshalb sah ich diesen Umbau als recht sinnig an:


      Ein Plus von 40mm Hubhöhe, sollten hier nun für Besserung sorgen. Als nächstes habe ich die "guten alten Zusatzscheinwerfer" in Rente geschickt. Sie verbrauchen unendlich viel Strom und bieten dafür nur eine geringe Mehrleistung an gelben Licht:


      Ein neuer Lampenbaum musste her. Neueste Lichttechnik mit LED sollte es sein. So wurde schon vor geraumer Zeit investiert und dementsprechend bestellt. Ein neues Stahlrohr wurde aus dem Lager gezogen und zugeschnitten. Das fungiert nun wieder als Befestigungsbasis der neuen Lampen. Schließlich müssen diese in der StV Zone schnell demontierbar sein. Somit wurden nun ein LED Balken und zwei kleinere LED Scheinwerfer (für den seitlichen Nahbereich) an dem Rohr befestigt, die Verkabelung
      zusammengelötet und an den bereits vorhandenen Stecker rangeführt:


      OK, die Optik ist nicht wirklich stimmig. Hier mischen sich Generationen. Altes Auto und neumodisches Licht ... passt Optisch sowas von gar nicht zusammen aber letztendlich zählt die Optik nicht .... Licht auf den nächtlichen Prüfungen ist wichtiger.
      Soweit bin ich zufrieden und habe es mal grob im Hof einjustiert. Eine demnächst stattfindende (nächtliche) Testfahrt wird es zeigen, ob noch nachjustiert werden muss:


      Der Hauptscheinwerfer fällt hier wohl auf. Dieser ist noch mit einer Glühbirne ausgestattet. Den Unterschied zwischen Glühfaden und LED möchte ich bei der Testfahrt genau sehen können und wird erst im Nachgang gewechselt:


      Wenn die Glühbirne dann auch ausgetauscht ist, denke und hoffe ich, dass die fast 900W wohl genug Licht ins Dunkle bringen.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • @PlatOOn ... ich hoffe es ;)

      @Mr. Chicken ... die Idee hatte ich auch am Anfang aber hatte es erst mal verworfen, da sich die Führungsröhrchen im Durchmesser stark unterscheiden. Wie allerdings oben beschrieben, ist das Thema noch nicht durch und irgendwie wird mir da noch was sinniges einfallen.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Das Getriebe ist wieder mit seiner Flüssigkeit befüllt, der U-Schutz remontiert und generell ist der Rallye-E komplett revidiert. Somit konnte ein Probelauf und ein kurzer Test aller Systeme durchgeführt werden. Alle Verbraucher wurden eingeschaltet und die Voltanzeige steht sogar im Standgas auf "grün". Somit war der Umbau auf die Saab LiMa absolut Positiv:


      Auch konnte der Rallye-E damit wieder von der Hebebühne und seinen zukünftigen Winterparkplatz schon mal besichtigen. Vollends geht es erst aber in ein paar Tagen in den verkürzten Winterschlaf, denn bereits im Februar ist die erste Rallye und eine nächtliche Probefahrt steht noch aus. Da möchte ich dann sehen, wie die neuen Lampen die Straße ausleuchten und diese ggfls. Final einstellen.


      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • "Neu" nicht direkt ... den hab ihn schon seit Anfang 2016 in der Mangel. Ist mittlerweile komplett durchgeschweißt, mit einem Auspuff versehen und momentan muß ich mich um die Fertigstellung der Technik kümmern, da es sich um ein abgebrochenes Projekt handelt. Vom Vorbesitzer wurde er von einem 520iA auf 537I Hartge umgerüstet aber für die "Feinheiten" hatte er keine Lust mehr. So habe ich ihn zu meinem LowBudget Projekt gemacht und versuche ihn nebenbei wieder zu beleben, um ihn evtl. als Daily Driver zu nutzen.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Der schon lange geplante Lichttest und die dementsprechende Einstellung der neuen Lampen steht ja schon etwas länger aus. Vergessen war dieser nicht aber Abends muß ich nicht unbedingt im Regen raus, wenn es nicht unbedingt sein muss. Gestern Abend war es aber mal Trocken und ich fuhr raus ins Feld. Als kleine Referenz ist hier auf der Fahrerseite die H4 Glühbirne noch verbaut und bringt dieses Fernlicht hervor:


      Auf der Beifahrerseite ist eine H4 LED verbaut und bringt dieses Abblendlicht hervor:


      Beide Scheinwerfer auf Fernlicht geschaltet und auch die komplette Zusatzlampen auf An, ergibt diesen Anblick:


      Leider gibt kein Bild die tatsächliche Wirklichkeit wieder. Es war ein toller Anblick vorm Auto ... so alles hell ausgeleuchtet, wie ich es noch nicht mal von Xenonscheinwerfern kenne. Alerdings haben Xenonscheinwerfer aber wohl auch keine 860W Leistung.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • wahnsinn, unterschiedlicher kann man sowas gar nicht fotografieren. Aber LED ist wirklich klasse, habe im Astra das Intellilux Matrix Licht. Das ist gleichwertig mit dem AFL Bi-Xenon in meinem Vectra.
      So eine Lightbar ist aber was feines :D
      Das ist so, als würdest du John Wayne mit dem Cowboy der Village People vergleichen!