Schmitti´s Rallye-E (ex) H13

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    • @Loki - keine Ahnung, denn ich habe keinen mehr verbaut
      @schrauberlehrling - die Anschlüsse sind nicht einfach dicht verschlossen. Es sind dort "Klappen" verbaut, die Ein-/Ausatmen des Tanks gewährleisten sollen aber diese verschließen sich, wenn Benzin davor steht.

      Thomas
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Loki schrieb:

      wo gibts den filter eigentlich (ausser bei opel) und was kost so nen dingen? hab leider letztens feststellen dürfen das mir feine krümel aus dem schlauch, der in den kühlerträger führt, fallen...
      Die feinen Krümmel ist das Aktivkohlegranulat. Du kannst theoretisch den Behälter aufsägen und die Aktivkohle in nem Topf mit einem Bunsenbrenner durchglühen, also wieder regenerieren. Aktivkohle gibt's aber auch lose zu kaufen. Hab aber noch keinen Filter aufgesägt. Könnte man aber mal probieren. Oder man baut sich aus PE-Rohren nen wiederverschließbaren.
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    • Nach dem Bergrennen in Grenderich, zeigte sich der Rallye-E etwas inkontinent. Er verlor Öl und an einer sehr unschönen Stelle - der Kurbelwellensimmering dichtete nicht mehr ab. Das ist natürlich ein unhaltbarer Zustand und musste geändert werden. Zumal er nächste Woche an einem Kadett Treffen teilnehmen soll. Zeit ist natürlich mal wieder knapp und es blieben nur ein paar Stunden Zeit, um diesen Zustand zu ändern. Also ging es los und am Getriebe wurde das Kupplungsseil gelöst, der Stecker vom Rückfahrschalter abgezogen und die oberen Verbindungsschrauben gelöst. Danach wurde die Motorbrücke angesetzt, weil ich mir den Motorausbau ersparen wollte. Das ist erst in ca. 3 Monaten vorgesehen. Da wird der komplette Motorraum zwecks dringend anstehender Revision geleert:


      Da in unserem Ort auch noch Kerb ist die ich am Abend zuvor besuchte, gingen die Arbeiten etwas unmotiviert, lustlos und mit leichtem Mützedrücken nur in langsamen 3h vorran. Einmal alles raus, was zum Wechseln stört:


      Nun ist er endlich ersichtlich und kann raus:


      Hier noch etwas näher aufgenommen. Das Öl hat die komplette Blockseite kräftig versaut:


      Nachdem alle Teile gereinigt waren und der Simmerring ausgetauscht, konnte der Rallye-E wieder komplettiert werden. Leider ging anschließend nur ein kurzer Test auf der Hebebühne, ob alles wieder funktioniert. Ich hoffe, ich kann vorm Treffen noch eine Probefahrt unternehmen und ihn wenigstens noch etwas säubern.
      Wenn Du den Baum siehst, in den Du reinfährst, hast Du untersteuern. Wenn Du ihn nur hörst, hast Du übersteuern.
      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Die ganzen Arbeiten waren ja dafür gedacht, um bei der 1. Hochtaunusrallye in Riedelbach. am 20.10.18, mit einem sauberen und funktionierendem Auto zu starten. zu starten. Leider kam es anders als geplant. Aber nu erst mal der Reihe nach. Freitags wurden die Abnahmen absolviert und bis dahin war noch alles OK. Auf dem Rückweg von der techn. Abnahme, fing der Rallye-E an zu stottern und ging aus. Die letzten Meter konnten wir aber gerade noch in den Service schieben und gingen auf Fehlersuche.


      Da wurde auch direkt einer entdeckt. Das Kabel des neuen KW Sensors hatte sich gelöst und hat sich leicht aufgescheuert. Dies wurde flugs mit Isolierband neu abgedichtet, so das der Motor wieder lief. Samstag in der Früh ging es zum Aufschrieb erstellen. Nach etwa 20KM ging es leider erneut, mit identischem Fehlerbild wieder los. Mein Gedanke war nun, dass das Kabel noch weitere Schäden haben könnte. Somit griff ich in die Bordwerkzeugkiste und fingerte blind durch den Radkasten weitere Isolierbandstreifen um das Kabel. Der Motor sprang auch direkt wieder an. Jedoch versagte er schon nach kurzer Zeit wieder seinen Dienst. Da man im verbauten Zustand und in der Hektik einer Veranstaltung keinen klaren Gedanken fassen kann, hab ich noch mehr Isolierband an anderer Stelle geklebt. Kurzum, so ging es noch zig Mal und wir kamen zurück zum Serviceplatz. Eine Stunde Zeit hatten wir nun noch. Diese wurde genutzt und der KW Sensor wurde nun komplett ausgebaut, vom kompletten Isoband befreit und das Kabel genauestens überprüft. Es gab nur diese eine Fehlstelle, die Freitags entdeckt wurde. Mhhh, lange Gesichter kamen nun. Das Kabel wurde nun komplett sauber abgeklebt und ein Start wurde riskiert. Dieser ging auch ... 800m vom Service fingen die Probleme erneut an. Sollte der nagelneue KW Sensor hin sein? Egal, so gehts jedenfalls auf keine WP. Abbruch und Ende der Veranstaltung. Zurück in den Service, Bordkarten abgeben und freiwillig als Streckenposten das Veranstalterteam unterstützt. Montags wurde dann der KW Sensor genau auf Maßhaltigkeit überprüft. Absolut in Ordnung, wie auch die Triggerscheibe. Laptop an und alles beobachten, wärend der Motor läuft.


      Nach 25min. des ergebnisslosen wartens, habe ich dann abgebrochen. Dienstags habe ich den Versuch neu gestartet und nach weiteren 20min. gab es erneut kein Ergebniss. Also wurde der komplette Motorkabelbaum, bei laufendem Motor abgefingert. In der nähe des KW Sensor Kabels ging der Motor aus. Neu gestartet suchte ich genau hier näher weiter und fingerte den Stecker auf:


      Erneut ging der Motor aus aber die Steckverbindung ist in Ordnung. Das Kabel wurde wie auf dem Bild ersichtlich (grüne Stelle) wohl mal leicht gequetscht. Nachdem die Ummantelung aufgeschnitten wurde, war der Fehler vollumfänglich ersichtlich:


      Da das Kabel lang genug ist, konnte ich es um die 10cm kürzen und neu fassen. Somit konnten wir uns auf die bevorstehende und letzte Veranstaltung vorbereiten. Die Mossandl Rallye war am 02.11 + 03.11.18 aber leider wieder ohne uns. Da ich eine Woche vorher mal ausnahmsweise nur eine halbe Arbeit gemacht hatte, war der kleine Finger noch "halb" dran. Pfuschen hat also auch was Gutes und der Finger kann wieder zusammen wachsen.


      Jedoch war damit nicht an einen Start zu denken und es musste kurzfristig die Nennung zurück gezogen werden. Das war es dann nun für die Saison 2018. Letztendlich konnten zufriedenstellende Ergebnisse eingefahren werden, wenn man von den letzten, nicht angetretenen Veranstaltungen absieht. Wenn es die Hand zulässt, wird es wiedereinmal Zeit, den Motorraum zu leeren. Die Motorrevision steht an.

      Thomas
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      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Die Zerlegung, für die Revision hat langsam und vorsichtig (wegen des Fingers) begonnen. Schläuche und Kabel ab:


      Bei der "tiefgründigen Arbeit", vom Werkstattschlumpf voll erwischt:


      Der Werkstattschlumpf beim Teilereinigen und das sogar freiwillig auf dem Boden:


      Warum tue ich mir das nur ständig an? Könnte ich mich hier gerade gefragt haben:


      Aber egal, der Motorraum ist geleert:


      Motor ist soweit auch reisefertig


      Thomas
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    • ab wann sind bei ner revision zwingend neue kolben nötig? ist nach ner revision immer übermaß nötig? weil ich letztens mal gelesen habe, sofern gehohnt werden muss, es sinniger wäre aufs nächste übermaß zu gehen und dann dort zu hohnen. würde sonst nicht lange halten.

      hab insgesamt einiges an fragen zum neuaufbau nach einer revision.
      ...kuschelkurs is aus...
    • Mann kann diverse Wege gehen. Bei dem Rallyemotor und dessen Nutzung ist natürlich auch mit extremen Verschleiß zu rechnen. Als Faustformel gilt bei uns - alle 2 Jahre. Ansonsten droht ein kapitaler Motorschaden in der laufenden Saison. Da wir bereits Übermaßkolben nutzen, wird demnächst auch ein "neuer" Block vorbereitet und geht zum Motorenbauer. Dort wird dieser neu gebohrt und gehohnt. Dann erst geht es richtig los mit der eigentlichen Revision. Ob die Kolben oder nur dessen Ringe getauscht werden, wird sich dann erst zeigen. Allerdings bereite ich lieber den Supergau vor und habe Kolben da, als dann festzustellen ich brauche welche und warte zu lange darauf. Brauchen werde ich die sowieso ... ob jetzt oder später.

      Nur Nachhohnen taugt nix, weil dann die Bohrung durch das abtragen beim Hohnen leicht vergrößert wird. Dadurch bekommt der Kolben zu viel Spiel und auch ich würde dann eher den nächst größeren Kolben wählen.

      Thomas
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      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de
    • Schmitti schrieb:

      Nur Nachhohnen taugt nix, weil dann die Bohrung durch das abtragen beim Hohnen leicht vergrößert wird. Dadurch bekommt der Kolben zu viel Spiel und auch ich würde dann eher den nächst größeren Kolben wählen.

      habs fast geahnt. grund der frage ist, das ich zur zeit hier einen defekten z-let stehen habe, der vom vorbesitzer zum motorenbauer gebracht wurde. dort wurde für fast 4 scheine angeblich der motor revidiert. neu gehohnt, kolbenringe, dichtungen, lager und lagerschalen neu... problem war, das der motor anfing öl zu brauchen, blau zu qualmen. aussage damals war, das er "senkrechte riefen im oberen bereich der zylinderlaufbahn hat."

      nun hat er nach der "revision" runde 40tsd gelaufen, gleiches problem.

      da wäre es ja fast günstiger nen anderen block zu besorgen wenn man sich ansieht, was neue LET kolben im schnitt kosten...
      ...kuschelkurs is aus...
    • Ist wie immer eine Sache des Geldes. Riefen sind immer böse. Da muss neu auf Übermaß gebohrt werden und dafür muss es dann auch noch Übermaßkolben geben. Die gibt es nicht in unendlichen Größen. Laß aber in dem Zuge auch die Ventilschaftdichtungen austauschen - auch die können für erhöhten Ölverbrauch zuständig sein.

      Thomas
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      (W. Röhrl)

      siehe auch: www.Rallye-Team-Schmitt.de