Regler für Delco Lichtmaschine

    • opelkadett schrieb:

      Direkt am Generator zeigt das Voltmeter 14,4 Volt und an der Batterie nur noch 13,8 Volt. Komischerweise war es gestern masseseitig nur 0,1 Volt Abfall.

      An den Kabeln selbst kann es ja nicht liegen, möglicherweise aber an Übergangswiderständen wo die Kabelschuhe verschraubt sind oder in der Verpressung Kabel zu Stecker.
      Ihr seid auf dem richtigen Weg. Die Kabel selbst sind nicht die Ursache, sondern die Übergangswiderstände zwischen Kabel und Kabelschuhen sind die altbekannten Spannungsfresser... wenn sich hier Korrosion bildet, dann steigen die Widerstände und die Spannung fällt ab. Das kenne ich von der 6V Technik meines Rekord P2, dort habe ich alle Kabelschuhe erneuert und mit den Kabelenden verlötet. Dass hat wahre Wunder bewirkt; aus Lichtfunzeln sind wieder Scheinwerfer geworden.
    • glaub der begriff, der hier fehlt ist "gasdichte verbindung"... hat man sowas nicht, kann luftfeuchte die verbindung unterwandern und im kupfer korrosion erzeugen, die massiv die übergangswiderstände hochtreibt. das führt soweit, das man sogar dort eine wärmeentwicklung hat. problem bei den alten kisten ist, das meist stecker abknippen und nur absetzen und neu aufcrimpen nich reicht. meist hat es das kabel unter der iso auch schon erwischt.

      hab bei meinem moped trotz gewickeltem kabelbaum das problem gehabt, da hab ich teils 10cm rausschneiden müssen bis man wieder kupferlitze hatte, die den namen verdient hat.
      Zwei Finger breit
      Bodenfreiheit
    • Ja, danke für Eure Hinweise. Da liegt der Hase im Pfeffer.

      Ich hatte das Problem nach längerer Fahrt im Sommer, dass der Magnetschalter vom Anlasser nicht mehr ging.

      Beim Betätigen des Starters benötigt die Einzugswicklung des Magnetschalters kurzfristig über 50 Ampère und die Ursache für die Nichtfunktion war tatsächlich ein zu hoher Spannungsabfall. Hatte viele Leitungen durchgemessen, einschließlich Zündschalter und den Schalter am Wählhebel der Automatik, denn da fließt der Strorm zum Anlasser-Magnetschalter drüber. Irgendwie hab ich die Stelle nicht genau lokalisieren können und schließlich ein Relais eingebaut, was Abhilfe brachte. Allerdings wurmt mich diese Lösung, weil's nicht original so vorgesehen ist.
    • Loki schrieb:

      glaub der begriff, der hier fehlt ist "gasdichte verbindung"... hat man sowas nicht, kann luftfeuchte die verbindung unterwandern und im kupfer korrosion erzeugen, die massiv die übergangswiderstände hochtreibt. das führt soweit, das man sogar dort eine wärmeentwicklung hat. problem bei den alten kisten ist, das meist stecker abknippen und nur absetzen und neu aufcrimpen nich reicht. meist hat es das kabel unter der iso auch schon erwischt.

      hab bei meinem moped trotz gewickeltem kabelbaum das problem gehabt, da hab ich teils 10cm rausschneiden müssen bis man wieder kupferlitze hatte, die den namen verdient hat.
      Genau diese von Loki beschriebenen Tatsachen habe ich an meinem Rekord auch vorfinden müssen, was dazu führte, dass von den 6V Batteriespannung an den Scheinwerfern nur noch ganze 3,8V ankamen. Ihr könnt Euch ja vorstellen wieviel Lichtausbeute eine 6V Glühlampe davon dann noch hergibt.
      Dass war im Straßenverkehr schon sehr grenzwertig :S
    • Soooooo, ENDLICH hab ich wieder nen kleinen Schritt gemacht :evil:

      Die beiden Masseschrauben muss ich noch tauschen (Batterie zur Karosse (Schraube an Karosse) und Karosse - Getriebe (Auch Schraube an Karosse))

      Welche Steigung brauche ich da? Ich hatte "ganz normale" genommen :| (halt nicht nachgedacht und dann die falschen gehabt)

      Die Lichtmaschine gibt die 14V raus, auch unter Belastung.

      Muss nur noch die beiden Plusleitungen austauschen. Habe diese jetzt auch endlich mal angefertigt. Paar cm zulang, dafür aber mehr als aussreichendem Querschnitt.
      Was mir nur gerade aufgefallen ist, ist das Geweinde vom Anlasser lang genug um diese beiden Kabelschuhe anzuschließen? Da sitzt ja nur ein flacher Kabelschuh drauf X/
    • Ohne Deine Fragestellung wäre ich nicht auf die Idee gekommen, nachzumessen.

      Zur Abhilfe hat es gereicht, nur ein zusätzliches Pluskabel von der Lichtmaschine zur Batterie zu legen, sicherheitshalber noch in einem Schutzschlauch verlegt. An den Anlasser (siehe Bild) wollte ich nicht ran, auch weil ich den Magnetschalter ebenfalls wegen Vermeidung von Spannungsabfall über ein Relais schalte.

      up.picr.de/32495119rl.jpg

      Masseseitig ist der Spannungsabfall nur gering, dass ich nichts ändere.

      Hab' jetzt immer volle Spannung (knapp 14 Volt) an der Batterie, selbst mit Licht und Gebläse Stufe 3 plus heizbare Heckscheibe. Und das alles bei Leerlaufdrehzahl mit der alten 45 Ampere Delco-Lichtmaschine.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von opelkadett ()

    • Ja, wenn die Nadel der Spanungsanzeige nicht so tief abgesunken wäre, hätte ich das auch nicht. Zumal die schon schwankt, wenn ich nur blinke... Aber jede getauschte Leitung llindert die Symptome :D

      Ok, dann guck ich mal o das genauso umsetze.

      Ich hab masseseitig noch 0,05V Abfall, dank der neuen Leitungen, vorher: 0,3 V. Jetzt noch die 0,4V auf der Plusseite und dann läuft das. Wenn 13,8V mit den von dir beschriebenen anliegen würden, würd ich nichts machen. Aber mit mit den drei Verbrauchern war ich schon bei 12,5 - 12,8V. Allein mit Ablendlicht gings im im besten Fall "nur" auf 13,6V (bei 3500upm), teilweise auch weiter runter.
      Ich hab die 65Ampere drin, hab aber auch vier zusätzliche Scheinwerfer, da wären 45 Ampere irgendwann zuwenig ;)

      Ich halte euch auf dem Laufenden...
    • Kadett Martin schrieb:

      Zumal die schon schwankt, wenn ich nur blinke... Aber jede getauschte Leitung llindert die Symptome...
      prüfe mal bitte Deinen Spannungskonstanthalter auf der Rückseite des Tachos. Der soll dafür sorgen, dass genau das von Dir beschriebene Verhalten der Zusatzarmaturen nicht passiert und die Spannungsschwankungen im Tacho stabilisieren.
      Hört sich nach einem defektem Konstanthalter an!