Kadett E CC 1.6 55Kw BJ. 89 6500km

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Kadett E CC 1.6 55Kw BJ. 89 6500km

      Hallo Leute,

      ich hoffe ich bin hier richtig.
      Bin vor kurzem zu einem Kadett E CC 1.6 Baujahr 1989 gekommen.
      Das Highlight an ihm sind die 6500km.
      Rost ist sogut wie keiner vorhanden (woher auch :D)
      Meine Frage an euch ist jetzt, was hat dieses Auto ungefähr an Wert?

      Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

      Danke!

      Gruß Stefan
    • Hallo Stefan,

      willkommen im Club, selbstverständlich bist Du hier richtig.
      Da hast Du ja einen sprichwörtlichen Langsteher erstanden, im positiven Sinne jedenfalls :D
      Was den Wert des Fahrzeuges anbetrifft, so hat dieser monetär betrachtet eher Liebhaberwert. Soll heißen, es ist ein Volumenmodell ein sogenannter Butter und Brot Kadett, und um hier einen entsprechenden Gegenwert beziffern zu können muss man auch erst einmal den Liebhaber finden der bereit ist einen angemessenen Betrag zu zahlen.
      Ganz anders sähe es aus, wenn Du ein seltenes besonders gut ausgestattetes Sondermodell mit dieser Laufleistung ergattert hättest, wonach sich jeder Kadett E Liebhaber die Finger lecken würde... wie zum Beispiel einen 16V Champion im unverbastelten Werkszustand!

      Aber mal ganz ehrlich, der Wert eines Wagens liegt doch immer im Auge des Betrachters ;)

      Viel Spaß mit Deiner Errungenschaft
    • Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Errungenschaft :)

      Was spricht dagegen, den einfach mit einer Abnahme als Fahrzeug zur Pflege des fahrzeugtechnischen Kulturgutes zum Oldtimer zu machen ? Die Abnahme kostet nicht wesentlich mehr als der normale TÜV ( ich meine so 90.- plus 35 für die ASU) , dafür zahlst Du dann 191.- Steuern im Jahr ( O.K. es könnte bei Dir mit Kat aktuell sogar ohne H weniger sein, aber bei meinem waren es 220.- ) und lediglich ca.70.- Euro Versicherung ( Bispiel Haftpflicht beim ADAC, mit Teilkasko ca 115.- ). Nachteil ist, dass der ADAC seit ungefähr März diesen oder letzten Jahres für die neu als Oldtimer versicherten Fahrzeuge ein Wertgutachten verlangt. Dieses muss, so weit ich weiß, nach Classic Car Standard oder DEKRA Standart im Kurzgutachten erstellt werden.

      Bei meinem steht das auch gerade noch an. So ein Wertgutachten kostet dann ca. 150.- Euronen, damit hast Du dann aber auch eine ungefähre Richtung.

      Natürlich zahlt Dir ein Liebhaber auch mehr, wie Strahli es schon geschrieben hat. Oder Du bleibst auch evtl. auf dem Auto sitzen....meinen wollte einfach keiner kaufen..( 3 Türer, Automatik, 75 PS ).... und jetzt liebe ich ihn so sehr, dass ich zu meiner Sicherheit einen Preis von 2200.- Euro mit frischer H-Kennzeichenabnahme, neuen Stoßdämpfern von Sachs, neuen Zündkerzen, Verteilerkappe und neuem Auspuff ab Kat angesetzt habe, damit ihn mir bloß keiner kauft.

      Noch hat da niemand angebissen und ich bin eigentlich ganz froh darüber, weil irgendwie steht er für kleines Geld ganz gut da und ist echt ein Kultauto, um damit am Wochenende Ausflüge ins Grüne zu machen.

      Weiterer Nachteil bei der Anmeldung als oldtimer ist, das die Versicherung es wünscht, dass Du ein Alltagsfahrzeug vorweisen kannst und der Oldtimer muss meistens in einer Garage seinen normalerweise Stellplatz haben.

      So viel zum Wert, immer eine persönliche Frage... :D

      Erst mal schön mit rumfahren, vielleicht verliebst Du Dich ja noch in ihn.....


      Ach so, die Kilometeranzeige, bei meinem steht jetzt im Gutachten 3300 KM , aber die Uhr schon einmal rum, es sind also tatsächlich 103 300 KM.

      Da wäre es sehr interessant, wenn Du zu deinem fahrzeug auch nocht alles mögliche an Rechnungen, TÜV berichten etc vorweisen könntest, und der Zustand dementsprechend ist, wie Dream Opel schon schreibt.

      Willkommen im Club :thumbsup:

      PS: Bilder wären echt cool, aber das hat ja Frisco auch schon angefragt ;) Ich schließe mich dem an :thumbup:
    • altopel schrieb:

      Die Km können schon mal gar nicht stimmen. Wer kauft sich ein Butter und Brot Auto und fährt damit im Schnitt 18 Km im Monat. Das sind in der Woche 4,5 Km.
      Dass ist bei der älteren Generation keine Seltenheit. Die kaufen sich bei Eintritt ins Rentenalter noch einen Neuwagen, der dann nur für die wöchentlichen Einkäufe genutzt wird und dann 30 Jahre später von den Erben verkauft wird...

      So ist im Jahre 1999 ein Freund von mir an seine zweitürige Rekord C Limo mit 17N CIH und nur 67PS gekommen.
      Der Wagen hatte absolut NULL Ausstattung, Standardlenkradschaltung keine Extras, aber dafür auch nur 9000 km auf der Uhr und Scheckheft gepflegt... für damals schlappe 10000,-DM im absolut traumhaften Neuwagenzustand.
      Es gibt nichts was es nicht geben kann, man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein :thumbup:
    • Strahli schrieb:

      Der Wagen hatte absolut NULL Ausstattung, Standardlenkradschaltung keine Extras, aber dafür auch nur 9000 km auf der Uhr und Scheckheft gepflegt... für damals schlappe 10000,-DM im absolut traumhaften Neuwagenzustand.
      Es gibt nichts was es nicht geben kann, man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein :thumbup:

      Das mag ja stimmen. Mich würde die Sache mit dem Scheckheft gepflegt interessieren. Da es ja noch vorhanden ist wäre es schön wenn du mal deswegen nachfragen könntest was alles im Scheckheft steht. Am besten mit Bildern. Danke.
    • Den Rekord C hat der Freund zwischenzeitlich bereits wieder verkauft.
      Ich kann Dir gerne von meinem Rekord ein paar Bilder über Werkstattrechnungen einstellen, der ebenfalls von 1960 bis 1992 in 1. Käuferhand Scheckheft gepflegt wurde. Nur mit dem Unterschied, dass mein Rekord in dieser Zeit genutzt und knapp 110000 km gefahren wurde. Wobei gesagt werden kann, dass die jährliche Laufleistung mit zunehmendem Alter des Besitzers kontinuierlich abgenommen hat. So kamen in den letzten 15 Lebensjahren des ersten Besitzers nicht mal mehr 600 km hinzu und dennoch hat er seinen Opel alle zwei Jahre von der Werkstatt seines Vertrauens abholen und den Service ausführen lassen, um anschließend sein Auto abzuholen und auf eigener Achse in die heimische Garage zu überführen.
      Danach stand er noch ein paar Jahre, bis ich den Opel 1998 von den Erben erworben habe.
    • Ja er soll so bleiben wie er ist.

      Ich würde das gute Stück allerdings gerne abgeben, da ich mich nicht um noch ein weiteres Auto kümmern kann.(der Tag hat bekanntlich nur 24 Stunden)
      Würde es gerne in Hände geben die das Gesamtpaket zu schätzen wissen!
      „Verschenken“ möchte ich ihn aber auch nicht.

      Also falls ihr jemanden kennt oder evtl. auch selbst Interesse habt, meldet euch gerne bei mir.

      P.S. Bilder folgen, wie gesagt habe momentan einfach wenig Zeit

      Grüße

      Stefan