Ein Bieber mehr auf der Strasse zurück

    • Hallo zusammen.

      Ich will mal ein kleines Update geben.
      Ich habe den Tankgeber wie von JuppesSchmiede empfohlen zerlegt und in Zitronensäure eingelegt. Nach 2 Tagen und vorsichtigem reinigen mit der Drahtbürste sah er wirklich gut aus. Ich hoffe nur, dass er wieder funktioniert. Eine Messung hat verschiedene Ohmwerte angegeben, aber mal sehen ab das reicht.
      Den Tank habe ich mit dem Wagner Tankversiegelungsset behandelt. Das Bild zeigt den Tank von innen nach der Rostumwandlung. Ich finde das Ergebnis super, wenn man bedenkt wie zugesetzt er vorher war.
      Die Versiegelung muss wirklich schnell rein, sonst sieht man gleich die ersten Rostflecken wieder. Unbedingt bei der Versiegelung mit Handschuhen arbeiten!! Vor lauter Vorfreude habe ich ohne angefangen und renne jetzt mit schwarzen Fingern rum. Das Zeug hält echt gut ;)
      Jetzt muss die Versiegelung ein paar Tage trocknen. In der Zeit kümmere ich mich um einen kleinen Rostfleck welchen im hinter dem Tank am Unterboden gefunden habe und verschönere den Tank auch noch von außen.

      Bis dann
      Mathias
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    • Das Kunststoff wird nicht angegriffen von der Zitronensäure, da es aber die Leiterbahnen angreifen könnte, hättest anschließend falsche Ohmwerte.
      Die Kontakte am Geber am besten sauber schleifen, die Schicht die sich von der Säure bildet isoliert auch etwas so das sich die Werte verändern können.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
      1x Omega A Caravan 116PS/C20NE mit LPG
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    • Saubere Arbeit, sieht gut aus Dein Tank nach der Behandlung. Besser sah mein neuer auch nicht von innen aus :thumbup:

      Die Säure hätte übrigens die Leiterbahnen auf der Platine restlos weggeätzt!
      Wir haben in den 80'ern im Elektronikkurs noch gelernt Halbleiterplatinen selbst herzustellen, dafür gab es damals im Fachhandel noch kupferbedampfte Halbleiterplatten zu kaufen, auf denen man die Leitungsbahnen mit säureresistentem Lack eingezeichnet hat und die Halbleiterplatten danach für ca. 24 Stunden in Säure gelegt hat. Hinterher waren alle Kupferbereiche die nicht vom Lack geschützt waren freigeätzt und zurück blieb nur die Kunststoffplatine... dass hätte in die Hose gehen können.

      Also alles richtig gemacht :thumbsup:
    • Strahli schrieb:


      Die Säure hätte übrigens die Leiterbahnen auf der Platine restlos weggeätzt!
      Weg ätzen würde sie es nicht, so aggressiv ist Zitronensäure nicht.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
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    • JuppesSchmiede schrieb:

      Den Tank kannst auch z.Bs. mit Zitronensäure entrosten und dann mit einer Tankversieglung wieder beschichten.
      Bist Du Dir da so sicher?
      Wenn die Zitronensäure in der Lage ist ohne weiteres eine wesentlich härtere Eisenoxidschicht zu zersetzen, dann hat sie mit der weichen und nur wenige Mikrometer dicken Kupferschicht auch leichtes Spiel.
      Wir reinigen mit Zitronensäure Edelstahlabwasserbehälter und dort greift die Säure ebenfalls die Behältermuffen aus Kupferzinklegierung an. Das macht sich nach dem Klarspülen mit erhöhten Werten an Kupfer im Schwemmwasseraustrag bemerkbar, welches ich regelmäßig bei uns im Labor auf Schwermetallbelastungen überprüfen lassen muss.

      Ich kann mir vorstellen, dass so eine Platine nach einem Bad in dieser Säure gut und gerne Schaden nimmt und hinterher nicht mehr funktioniert.
    • Ja da bin ich mir sicher, weil ich selber schon den Fehler gemacht habe und einen Tankgeber mit Platine in Zitronensäure gegeben hab, auch so wenn ich mit Zitronensäure reinige, lasse ich Kunststoffteile dran. Logisch nimmt die Platine schaden an, deswegen habe ich ja auch drauf hingewiesen, sie wird aber nicht weg geätzt.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
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    • Wer eine Tankgeber-Platine übrig hat, der kann es ja mal versuchen. Wenn ein original GTE-Geber verwendet wird, dann werdet Ihr hier wohl gesteinigt ;)
      Auf alle Fälle habe ich den Tipp befolgt und alle Risiken damit ausgeschlossen.
      Und ja, ich war selbst überrascht, wir der Tank von Innen geworden ist, wenn man bedenkt, wie zugerostet er vorher war. Vor der Versiegelung hat der Tank ca. 2 Stunden lang Ehrenrunden mit einer Packung Spax auf dem Betonmischer gedreht.
      Kann mir jemand von euch die Teilenummer der Tankgeberdichtung geben? Ich habe die falschen bestellt. Sind nur große O-Ringe angekommen.
      Müsste doch die sein, oder? GM 2893260
    • toddy146 schrieb:

      Wer eine Tankgeber-Platine übrig hat, der kann es ja mal versuchen. Wenn ein original GTE-Geber verwendet wird, dann werdet Ihr hier wohl gesteinigt ;)
      Auf alle Fälle habe ich den Tipp befolgt und alle Risiken damit ausgeschlossen.
      Und ja, ich war selbst überrascht, wir der Tank von Innen geworden ist, wenn man bedenkt, wie zugerostet er vorher war. Vor der Versiegelung hat der Tank ca. 2 Stunden lang Ehrenrunden mit einer Packung Spax auf dem Betonmischer gedreht.
      Kann mir jemand von euch die Teilenummer der Tankgeberdichtung geben? Ich habe die falschen bestellt. Sind nur große O-Ringe angekommen.
      Müsste doch die sein, oder? GM 2893260
      Schau mal hier, diese habe ich verbaut und ist auch dicht !

      ebay.de/itm/Tankgeber-Dichtung…ksid=p2057872.m2749.l2649
      was fahrn wir niiiieeeee, nen gtiiiieeeee :D
    • JuppesSchmiede schrieb:

      Ja da bin ich mir sicher, weil ich selber schon den Fehler gemacht habe und einen Tankgeber mit Platine in Zitronensäure gegeben hab, auch so wenn ich mit Zitronensäure reinige, lasse ich Kunststoffteile dran. Logisch nimmt die Platine schaden an, deswegen habe ich ja auch drauf hingewiesen, sie wird aber nicht weg geätzt.
      Danke für die Rückmeldung :thumbup:

      Dass die Kunststoffplatine weggeätzt wird, kann nicht passieren.
      Zitat:
      "Chemische Beständigkeit -
      Kunststoffe sind im Gegensatz zu Metallen aufgrund ihrer organischen Natur beständig gegenüber anorganischen Medien."


      Nur die darauf aufgetragenen Kupferleiterbahnen werden von der Säure angegriffen und aufgelöst.
    • Auf der Platine vom Tankgeber ist kein Kupfer, das ätzt sich nicht ganz weg, nur die obere Schicht wird angegriffen, wodurch sich dann die Ohmwerte verändern.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
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