Zahnriemen C20XE

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    • Natürlich sollte im günstigsten Fall nach wegbrechen des Schraubenkopfes der Kraftschluss der Schraubverbindung aufgehoben sein.
      Jedoch wenn wie im von @Andy601 beschriebenen Fall, die Ausführung der Verbindung nicht sachgerecht durchgeführt wurde und dadurch infolge von Korrosion der Rest der Schraube in der Gewindesackbohrung festgegammelt ist, führt kein Weg drumherum diesen auszubohren, wenn man dann die Kurbelwelle weiter nutzen möchte.

      In unserem damaligen Fall, war die Kurbelwelle über 50 Jahre alt und die defekte Riemenscheibe musste von der Welle runter und ersetzt werden. Nur leider war hier die Sicherungsschraube bereits formschlüssig in der Kurbelwelle festgegammelt... da war nichts mehr zu machen.
      Es kommt immer darauf an, wie sachgemäß der letzte Schrauber der hier am Werk war gearbeitet hat :thumbup:
    • Chrisaz schrieb:

      Warum nicht eine Mutter aufschweißen und dann rausdrehen? Durch die Hitzeeinwirkung kriegt man eigentlich jede abgerissene Schraube wieder raus.
      Dieses Procedere kenne ich auch, aber oft reißen die Schrauben nicht so günstig ab um eine Mutter aufschweißen zu können.
      Besonders dann, wenn die Schraube eine Verbindung von Riemenscheibe oder Zahnriemenrand, welche mittels Passfeder auf Formschluss gehalten sind, sichert. Hier reißt die Schraube oftmals innerhalb der Gewindesackbohrung ab und da ist dann kein Material zum Aufschweißen greifbar.
    • Ich würde die Schraube drin lassen wenn sie nicht unbedingt raus muss. Glaub mirs. Denn durch das das es eine Dehnschraube ist sollte eine Neue danach rein. Und die gibt's nimmer. Nirgends mehr. Ich hatte das Glück vor dem halben Jahr nach langem Suchen eine allerletzte zu finden da ich meinen KW Simmerring wechseln musste.
      Hab in ganz Europa gesucht bzw. suchen lassen. Richtig scheisse das die Opel aus dem Programm nahm. Hab 5 XEs und hoff nun das ich nie irgendwo ne Ölpumpe oder Simmerring machen muss ...
      *Geht nicht,gibts nicht!!*
    • Strahli schrieb:

      Dieses Procedere kenne ich auch, aber oft reißen die Schrauben nicht so günstig ab um eine Mutter aufschweißen zu können.
      Besonders dann, wenn die Schraube eine Verbindung von Riemenscheibe oder Zahnriemenrand, welche mittels Passfeder auf Formschluss gehalten sind, sichert. Hier reißt die Schraube oftmals innerhalb der Gewindesackbohrung ab und da ist dann kein Material zum Aufschweißen greifbar.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch wenn die Schraube in der Gewindebohrung abgerissen ist, mit einigen versuchen auch dann per aufschweißen einer Mutter die Schraubenreste rauszudrehen sind. Ich füll die Lücke bis zur Oberfläche mit Schweißung auf und schweiße dann oben die Mutter auf. Das braucht aber manchmal auch vielleicht 10 Muttern, da diese oft erstmal keine ordentliche Verbindung haben aber klappt schlussendlich dann eigentlich immer.
    • Da die KW-Schraube eine Dehnschraube ist und die Dehnung zw. Kopf und Gewindeschaft stattfindet, wird die Schraube eher weniger im Gewindebereich abreißen - der Teufel ist ein Eichhörnchen, aber meißt reißen die Schrauben im Bereich der Schaftdehnung, ähnlich wie bei Zylinderkopfschrauben.

      Versuch mal, zw. Schraubenkopf und der großen U-Scheibe auf der Riemenscheibe Sprühöl reinzusprühen und das auch mal eine Nacht einwirken zu lassen, vor und hinter der Scheibe, viel hilft hier viel. Oft genügt das, die Reibung im oberen Klemmbereich zu mindern.

      Wenn die Schraube wirklich eingerostet ist, kannst du nur mit der Flamme versuchen, die Schraube "dezent" zu erwärmen und so den Rost zu "sprengen". Vor dem nächsten Löseversuch die Schraube aber abkühlen lassen - nicht künstlich abschrecken!

      Sonst geht nur die "harte" Methode - die Schraubenkopf runterschneiden, dann geht das Riemen- und Zahnrad herunter und zu bekommst Bremsflüssigkeit ins Gewinde. Problem ist halt nur, dass die Schraube dann hin ist.

      btw - gibts keine Alternativen mehr, für diese dusselige Schraube? Nichtmal von den LET Motoren oder so? Paßt das Gewinde oder die Länge nicht?

      Gruß Alex
      Fehlende Leistung wird durch Wahnsinn ersetzt!!
    • Ich kenne nun die Maße net von der Schraube beim C20XE, aber der X20XEV bzw. C20NE hat eine solche Schraube ja auch, diese könnte eine Alternative sein.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
      1x Omega A Caravan 116PS/C20NE mit LPG
      1x Omega A Caravan 116PS/C20NE
      1x Senator B CD 204PS/C30SE
    • JuppesSchmiede schrieb:

      Ich kenne nun die Maße net von der Schraube beim C20XE, aber der X20XEV bzw. C20NE hat eine solche Schraube ja auch, diese könnte eine Alternative sein.
      Dem kann ich nur beipflichten. Zur Not beim Hersteller eine längere Dehnschraube mit der gleichen Materialcharakteristik abfragen und auf das benötigte Maß kürzen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es hier bei den meisten Herstellern adäquate Nachfolgeprodukte mit den selben Materialeigenschaften gibt, diese von den Fahrzeugherstellern jedoch aufgrund nicht vorhandener gesetzlicher Zwänge zur Ersatzteilbevorratung abverlangt werden und sie diese lieber ersatzlos aus dem Teilesortiment entfallen lassen.

      Wozu Teile beim Zulieferer abfordern und Lagerkosten verursachen, wenn ein Bedarf am Markt nur marginal zu erwarten ist... da gehen die meisten Fahrzeughersteller lieber gleich den kostengünstigeren Weg und lassen die Ersatzteile ersatzlos entfallen. Nach 10 Jahren können Sie von den Verbrauchern eh nicht mehr in die Verantwortung genommen werden. Da wird die Teileversorgung dann einfach auf den Endkunden abgewälzt!
    • Man hat ja auch oftmals nur das die alte Schraube einen Sechskantkopf hat udn die neuen einen Torxkopf, die Schraube ansich ist aber gleich.
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    • Das Problem mit den festsitzenden Schrauben kenne ich vor allem bei den kleinen OHC-Motoren. Meist hat da ein Held der Werkstatt die Schraube der Riemenschiebe mit Loctite gesichert. Da ich ohnehin auch den Simmering gleich mitmache, wenn ich den Zahnriemen tausche, wärme ich die Schraube meist mit dem heißluftfön vorsichtig an, dann geht auf einmal alles auf.
      Zum Them Öl zum Schmieren: Wen man Schraubverbindungen auf ihre Festigkeit prüft, oder Dehnschrauben auf ihre Längung, fettet man die Gewinde vorher ein, um das errechnete Drehmoment auch wirklich zu erreichen. Eigentlich sollte jede Schraube, die mit dem Drehmomentschlüssel angezogen wird, vorher gefettet werden. wird aber aus Zeit- und Kostengründen meist nicht gemacht. Es ist daher aber auch kein Problem, wenn man die Schraube vorher einölt oder einfettet.
      Opel Kadett das Auto
    • Für den C20NE/20SEH habe ich erst kürzlich alles neu gekauft. Wie Jupp schon sagte, sind die meisten Schrauben durch welche vom X20XEV bzw. dessen Nachfolgern ersetzt worden.
      1988er Kadett GSi 16V 3-Türer // 1989er Kadett GSi 16V Cabrio // 1991er Kadett Fun 5-Türer // 1991er Kadett Caravan Club Special // 1992er Pontiac LeMans 4-door Sedan
    • Kadettgls(i) schrieb:

      Die vom XE/LET eben nicht. Da passt auch keine Andre. Hab alles schon Tagelang durch...
      Da passt keine andere ist ja blödsinn, man muss nur Wissen welche passt, wenn du da mal Maße hast kannst danach auch was anderes suchen, diesen Flinte ins Korn werfen ist keine Eigenschaft die ein Schrauber haben sollte, es gibt immer Auswege.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
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