Öl in der Ansaugbrücke C20XE

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    • Öl in der Ansaugbrücke C20XE

      Hallo euch allen,

      da ich schon gefühlt seit jahrzehnten probleme mit den abgaswerten bei meinem c20xe habe und ich jetzt in richtung kopf tauschen gehe habe ich jetzt beim Ansaugbrücke runter geben diese ölreste in den rohren gesehen, ebenso ist die dichtung auch relativ feucht. Ist das normal in bezug auf die öldampfrückführung vom ventildeckel, und wenn nicht wo kann so eine menge denn herkommen??

      Mfg Lemsi



      Mädchen haben eine Vagina, Jungs haben einen GSi
    • Genau, die Zylinder unter Druckluft setzen, dann kannst feststellen ob die Luft aus dem Brennraum entweicht und kannst hören wo sie hingeht.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
      1x Omega A Caravan 116PS/C20NE mit LPG
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      1x Senator B CD 204PS/C30SE
    • Also mit 14 bar aufwärts dichten die Kolbenringe aber nun mal wirklich gut ab! Wie viel Druck will man denn da noch von einem Benziner erwarten?

      Wenn Du so viel Öl im Ansaugtrakt hast, dann solltest Du Dir mal den Ölabscheider im Ventildeckel anschauen.
      Zieh doch mal den Schlauch von der Kurbelgehäuseentlüftung ab, wenn dort auch übermäßig Öl drinnen steht hast Du den Fehler bereits gefunden.
    • Die 14bar Verdichtungsdruck sagen nichts aus, ob der Ölabstreifring richtig dichtet, gerade wenn es sich Öl in den Brennraum holt wird der Verdichtungsdruck ja größer, das Öl dichtet dann ja nur den Verdichtungsring und den Minutenring zur Zylinderwand ab.
      Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
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    • Aufgabe der Kurbelgehäuseentlüftung; bei kaltem warmlaufendem Motor gelangen kondensierte Kraftstoffreste über die Kolbenringe ins Motoröl und bilden innerhalb des Kurbelgehäuses schädliche Heißgase wenn sie anschließend aus dem Öl ausgasen. Die Entlüftung sorgt dafür, dass diese Gase wieder umweltgerecht aus dem Motor herauskommen. Bei älteren Motoren, wie z.B. meinem Stirnradmotor im Olympia Rekord, erfolgt diese Entlüftung direkt ins Freie, die Kurbelgehäuseentlüftung ist also "offen". Somit gelangen die schädlichen Gase samt den Ölabscheidungen in die Umwelt.

      Überprüfe die Funktion der Kurbelgehäuseentlüftung wie folgt; Motor starten und warm laufen lassen, dabei kannst Du gleich überprüfen ob die Abgase aus dem Auspuff weiß (für Wasserkondensat) oder blau (für Ölverbrennung) sind.
      Schlauchverbinder der Entlüftung bei betriebswarmen Motor abziehen und auf der Handfläche prüfen ob am offenen Ende des Schlauches ein Über- oder Unterdruck herscht. Prinzipiell sollte nahezu kein Druckunterschied feststellbar sein, da man hier vom sogenannten Mitteldruck spricht. Dann mit aufgelegter Handfläche bei laufendem Motor am Schlauchanschluß des abgezogenen Schlauches prüfen, ob ein spürbarer Unterdruck ansteht. Dieser Unterdruck muss da sein, er stammt vom Ansaugtrakt, wird vom Motor erzeugt und zieht neben der angesaugten Frischluft auch die Schadgase aus dem Kurbelgehäuse und sorgt dafür dass diese der Verbrennung zugeführt werden.
      Drückt es aus dem abgezogenen Schlauch heraus und ist ein spürbarer Überdrück feststellbar, so sind die Kolbenringe verschlissen.
      Ist jedoch kein Unterdruck feststellbar, so liegt ein Fehler in der Ansaugung vor. Hier besteht die Möglichkeit dass die Ansaugbrücke Falschluft zieht und daher zu wenig Unterdruck an der Ansaugung erzeugt wird, oder der Anschluß sich zugesetzt hat (äußerst selten).
      Dann würde der Motor jedoch auch im Leerlauf nicht rund laufen, weil er zu wenig Luft bekäme.
    • Ich hab bei mir im Cabrio auch mit extrem hohem Überschuss an Öl über die Ventildeckelentlüftung zu kämpfen. Woran es liegt hab ich auch noch nicht rausgefunden. Ansonsten funktioniert aber alles super.

      Ventildeckel inkl. Blech usw. habe ich auch schon mehrfach getauscht.
      1988er Kadett GSi 16V 3-Türer // 1989er Kadett GSi 16V Cabrio // 1991er Kadett Fun 5-Türer // 1991er Kadett Caravan Club Special // 1992er Pontiac LeMans 4-door Sedan
    • Das Problem hatten wir am C30SE von meinem Bruder auch, da waren die Kolbenringe hinüber, neue Kolbenringe montiert und das Problem war gelöst.
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    • Das mit dem Ölabscheider muss ich mal nachsehen. Aber da ich bei abgezogenem schlauch keine verbesserung der abgaswerten habe denke ich mal das es das nicht ist.
      Kann man bei der ölabstreifring montage pfuschen? Denn diese sind gerade mal ca. 1000km drinnen. Die ziehe ich mittlerweile eher in verdacht da da schon druck drauf ist wenn ich den finger auf den schlauch drauf drücke.

      Mfg
      Mädchen haben eine Vagina, Jungs haben einen GSi
    • Lemsi schrieb:

      Das mit dem Ölabscheider muss ich mal nachsehen. Aber da ich bei abgezogenem schlauch keine verbesserung der abgaswerten habe denke ich mal das es das nicht ist.
      Kann man bei der ölabstreifring montage pfuschen? Denn diese sind gerade mal ca. 1000km drinnen. Die ziehe ich mittlerweile eher in verdacht da da schon druck drauf ist wenn ich den finger auf den schlauch drauf drücke.

      Mfg
      Die Ölabstreifringe sind 3 teilig, die kann man falsch verbauen, ja.
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    • Shit, das mit den Ölabstreifringen ist jetzt nicht so gut, aber Opelfahren war ja noch nie das einfachste :). Das mit dem Catchtank ist zwar auch eine gute Idee aber ohne angeschlossener Kurbelgehäuseentlüftung war es auch nicht besser, vor allem wenn ich nur die Abgasangelegenheit betrachte. Es ist also "wahrscheinlicher" das es die Abstreifringe sind als die Ventilschaftdichtungen? Wäre gut da eine Abschätzung zu haben, denn in einer vorherigen Forumsdiskussion haben sich die Tipps eher in Richtung Ventilschaftdichtungen orientiert?


      Mfg
      Mädchen haben eine Vagina, Jungs haben einen GSi
    • Ich vermute auch, dass es die Ölabstreifringe sind. Bei meinem Block mit knapp 460.000km Laufleistung ist es wahrscheinlich, dass da mal was kommt. Meine Ventilschaftdichtungen wurden vor knapp 80.000km erneuert und diesen leichten Druck habe ich auch in der Kurbelgehäuseentlüftung.
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    • Wird ein spürbarer Druck im Kurbelwellengehäuse gespürt, wenn der Ölpeilstab gezogen wird, bzw. wenn man den Öldeckel öffnet? Natürlich bei laufenden Motor... ;)
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    • Yep, da ist schon ein spürbarer druck drauf. Und der klassikertest "so lange der öldeckel auf dem ventildeckel tänzelt und nicht runterhüpft passt alles" ist ja auch schon fehlgeschlagen ebenso spritzen auch öltropfen raus.
      Und als letztes hat ein 2er gti mechaniker auch schon gesagt "hui bei euch opelfahrern ist aber da schon ein höher druck drauf". Also das deutet dann schon darauf hin das die abstreifringe das problem sind?
      Obwohl es mir vom technischen standpunkt her doch noch nicht so richtig einleuchtet wieso verschlissene, bzw. falsch montierte abstreifringe einen erhöhten kurbelgehäusedruck erzeugen? Dass sie öl in die Ansaugbrücke ziehen, bzw. drücken schon eher, aber dann hats ja auch etwas mit den schaftdichtungen?

      Mfg
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    • Das Öl raus kommt wenn du den Öldeckel abnimmst hat nichts zu sagen, darunter bewegen sich ja Bauteile, die das Öl hochschleudern, das hat nichts mit dem Druck zu tun.
      Würde nun nicht blind die Ölabstreifringe erneuern, bzw. kontrollieren ob sie richtig montiert wurden, es kann auch ein anderes Problem sein.
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    • Das ist ja das problem ich habe so ziemlich alles im ansaug- bzw. abgastrakt getauscht (lmm, drosselklappe, lambdasonde...) 100te male schon gegen falschluft abgesucht. Einspritzdüsen gewechselt und ausgelitert, stg getauscht, tempsensor werte gemessen, benzindruck verãndert,...
      Jetzt fällt mir nur mehr ein hardware (motorblock oder zylinderkopf) problem ein, oder den kabelbaum wechseln.
      Also ich halte diese ölabstreifring idee jetzt mal für nicht so unrealistisch, denn weiß rauchen tut er auch im kaltstartmodus.
      Das mit dem erhöhten druck während des ausgasens hört sich auch logisch an und das "ansaugen" vom öl nach oben in die zylinder auch???
      Obwohl ich mich jetzt zurück erinnere das ich schon mal diesen druckverlust test gemacht hatte, um wieviel bar jeder zylindern in 5 minuten verloren hatte. Die werte weiss ich jetzt nicht mehr genau aber es hat mich nicht so geschreckt darum hatte ich es wieder verworfen.
      Kann mir jemand sagen um wie viel der druck in einem bestimmten zeitraum abfallen darf damit das normal ist?

      Mfg
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