Zweitschlüssel anfertigen

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    • Zweitschlüssel anfertigen

      Hallo zusammen

      Ich möchte mir gern einen Zweitschlüssel anfertigen lassen, da ich nur einen Schlüssel habe. Der FOH meinte, mit dem Security Code ginge das. Hat man den Code nicht mehr zur Hand, dann kann eine Abfrage mittels Fahrgestellnummer erfolgen. Letztere liegt so bei 30 Euro. Für den Schlüssel an sich werden 80 bis 100 Euro fällig. Die Info habe ich vom FOH zunächst per Telefon
      erhalten. Ich muss mal gucken, ob ich den Code finde. Den Wagen habe ich noch nicht so lange.

      Hat jemand Infos, ob das preislich so ok ist bzw. einen anderen Tip? :)
    • Kann mir nicht vorstellen, dass beim Kadett nocht etwas über die Fahrgestellnummer abgefragt werden kann.
      Zu der Zeit des Kadett gab es ja auch noch keinen Car-Pass.
      Falls der originale, alte Fahrzeugbrief noch vorhanden ist, da sollte die Schlüsselnummer unter Vermerke des Herstellers zu finden sein.

      Ansonsten sollte jeder Schlüsseldienst nach Muster einen solchen Schlüssel fräsen können.
      2001- Calibra Cliff Motorsport Edition X20XEV keramikblau
      2010-2014 Kadett C Coupe 2,0 E gelb-weiß
      2011- Kadett C Limousine 1,2 S pistaziengrün
      2013- Kadett E CC Frisco 1.8i mistralgrau
      2015- Kadett E CC GSI Champion 2.0i bordeauxrot

      Beitrag von Carin01 ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Wurde schon geschrieben ().
    • Na das ist doch genau mein Thema :)

      @FanOPR: Geh einfach zum Schlüsseldienst "um die Ecke", der wird Dir einen Zweitschlüssel sofort zum mitnehmen anfertigen. Die Kosten werden zwischen 8 - 20 Euro liegen. Aber der hat Schlüsselrohlinge von seinem Lieferanten, d.h. es wird kein Opelzeichen drauf sein, sondern die Bezeichnung des Lieferanten. Das Kann KraGa, KIS, JMA, CEA, Börkey, DL, MisterMinit,... usw. sein.

      Frag nicht nur ob er Deinen Schlüssel kopieren kann, sondern welche Rohlinge er da hat. Wie bei den Zylinderschlüsseln gab/gibt es diese auch aus leichtem Aluminium in verschiedenen Farben. Manchmal haben die auch Schlüssel komplett aus Metall ohne den Plastikkopf, der ist dann flach und passt auch ins Portemonnaie als Notschlüssel ;)

      *Besserwissermodus AN*:

      Mit den Jahrzehnten haben sich nicht nur die Modelle verändert, sondern auch die Schlüssel, die ich Euch hier gern vorstellen möchte:

      In den 70ern hatten Kadett, Ascona, GT,.... noch einfache Schlüssel, die nur in einer Richtung in die Schlösser passten. Das Design war einfach, meist kein Plastikkopf und zur Erkennung war das Loch für den Schlüsselanhänger seitlich:

      Hier gab es jedoch bereits schon verschiedene Profile. D.H. die Längsrillen von der Spitze zum Kopf waren unterschiedlich angeordnet, so dass sich z.B. ein Asconaschlüssel nicht in ein Schloss vom Kadett einstecken liess. Die Profile waren hier bereits mit den Nummern 105 und 296 auf der einen Seite des Schlüssels gekennzeichnet und auf der anderen Seite war dann die Schlüsselnummer eingeprägt.

      Etwa mit Einführung der Modelle Senator und Monza wurden auch die Schlüssel aufgewertet, indem sie den Plastikkopf bekommen haben, das Loch für den Schlüsselring wurde größer und mittig angeordnet, jedoch waren die Schlüssel weiterhin nur in einer Richtung zu verwenden. Als Erkennungsmerkmal blieb die kleine Einkerbung, die immer nach oben zeigen muss, damit der Schlüssel ins Schloss passt. Später hatten auch Kadett D und Ascona B diese Schlüssel - auch hier finden sich die Bezeichnungen 105 und 296 wieder:


      Mit dem Ascona C und Rekord F wurde ein neues Schließsystem eingeführt. Das "Stäbchen". Dies war bei Opel die erste Generation der sogenannten Bahnenschlüssel. Dieses zeichnete sich durch eine höhere Sicherheit aus und auch die Anzahl der möglichen unterschiedlichen Schliesskombinationen war um ein vielfaches höher. Praktisch - dieser Schlüssel hat keine Richtung mehr und kann beidseitig in den Schließzylinder gesteckt werden. Das "Stäbchen" kam ebenso im Vectra A und Calibra zum Einsatz - ebenfalls wieder mit den Kennzeichnungen 105 und 296. Je nach Ausstattung gab es zwei normale Hauptschlüssel oder einen normalen und einen mit Lampe im Schlüsselkopf:


      Der Corsa A und der Kadett E wurden ebenfalls mit Wendeschlüsseln ausgestattet, jedoch mit Schlüsselbart - ebenfalls wieder mit der kennzeichnung 105 und 296, wober beim Sprung in die 90er Jahre die 105 gegen 506 getauscht wurde:


      Auch hier gab es den Schlüssel mit einer kleinen Lampe im Schlüsselkopf:


      Anfang der 90er Jahre führte Opel die elektronische Wegfahrsperre ein. Damit verabschiedete man sich bei Opel auch vom wohlbekannten eckigen Schlüssel und der Astra F, die letzten Vectra A und Omega B bekamen Schlüssel mit dem neuen halbrunden Schlüsselkopf, der den Transponder für die WFS beinhaltete. Auch hier gab es Schlüssel mit und ohne Leuchte im Schlüsselkopf- die Bezeichnungen 105 und 296 sind jedoch geblieben, wechseln jedoch auch auf 506 und 770:


      Vectra A, Vectra B und Omega B erhielten je nach Baujahr unterschiedliche Schlüssel - die ersten Vectra B hatten noch ein separates "Ei" als Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, spätere Baujahre hatten diese dann in den Schlüsselkopf integriert, wobei es hier zwei unterschiedliche Tastenfelder gibt:



      Der Senator hingegen hatte noch einen Schlüssel mit Infrarotfernbedienung der zugleich die Alarmanlage de-/aktivierte:


      Mit Einführung des Meriva und Astra H wurde auf Innenbahnschlüssel umgestellt, das "Stäbchendesign" ist jedoch geblieben:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Techviolett ()

    • Die Modelle Corsa und Agila kamen ebenfalls in den Genuß der Funkferbedienung, jedoch gab es hier wieder anders geforme Schlüsselköpfe - als Innenbahnschlüssel und geschnittener Schlüssel:




      Ähnlich ist es auch bei VW, Audi, Mercedes und Ford gewesen, die teilweise jedoch andere Schließkonzepte verfolgt haben.

      Kennt einer von Euch noch den Schlüssel von Ford, der in der Presse als "Hosentaschenzerreisser" negative Schlagzeilen machte?


      *Besserwissermodus AUS*


      Ich hoffe ich hab nichts vergessen....

      LG
      Marc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Techviolett ()

    • Techviolett schrieb:


      ... so dass sich z.B. ein Asconaschlüssel nicht in ein Schloss vom Kadett einstecken liess.
      Guten Morgen Marc

      Das ist allerdings nicht ganz richtig.
      Wir hatten damals (Ender der 80er) die interessante Erscheinung, daß ich mit meinem Schlüssel das Fahrzeug meins Kumples öffnen und starten konnte - umgekehrt ging das komischerweise nicht. Er konnte mein Auto weder öffnen noch starten.
      Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts funktioniert.
      Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum.

      Bei mir wird Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum!
    • Wir hatten damals (Ender der 80er) die interessante Erscheinung, daß ich mit meinem Schlüssel das Fahrzeug meins Kumples öffnen und starten konnte - umgekehrt ging das komischerweise nicht. Er konnte mein Auto weder öffnen noch starten.
      gibe es auch heute noch: Wir hatten 5 Agila A im Fuhrpark, nach einiger Zeit waren die Fahrertürschlösser so ausgeleiert, dass sie mit jedem anderen Agila-Schlüssel zu öffnen waren, nur sprangen sie schon wegen der WFS so natürlich nicht an. Das führte oft zu Anrufen bei mir, weil jemand den falschen Schlüssel hatte und meinte, der Wagen würde nicht anspringen. Bei den Beifahrertüren ging das nie, am Kofferraum nur bei 2-3 Agilas.

      Grüße
    • @Smiley68: Guten Morgen,

      ja das konnte passieren. Die Schließzylinderkerne waren aus Guß und dieser hat sich mit der Zeit abgenutzt. So konnte es sein, dass der Schlüssel von Fahrzeug A in Fahrzeug B passte. Ich denke das war mit einer der Gründe für die Weiterentwicklung der verschiedenen Schlüssel und Schlösser.

      Auch ich kenne solche Geschichten noch von meinen Eltern und Großeltern.... bei mir selbst war es so, dass ich mit meinem Kadett Schlüssel den Audi 100 vom Nachbarn auf- und zuschließen konnte. Der Audischließzylinder im Türgriff war so abgenutzt, dass der Opelschlüssel passte.... und das war garantiert nicht gewollt :)

      Frag doch mal in Deinem Familien- und Bekanntenkreis herum, da kommmt bestimmt der eine oder andere "Schlüsselmoment" aus der Zeit zum vorschein. Das war in den 70er/80er Jahren keine Seltenheit...

      VG Marc
    • Dieses Phänomen des Aufschließens mit Fremdschlüsseln liegt nicht nur an ausgeleierten Kernen, sondern hauptsächlich an klebenden und/oder abgewetzten Stiften/Schiebern im Schloß.
      Das betraf früher jeden Hersteller, da damals noch tatsächlich Schlösser mit Schlüsseln geöffnet wurden, Fette verharzten, Wetter und co. die Schlösser zusätzlich strapazierten.

      Den Kadett kann man auch ohne einen anderen Schlüssel oder ohne grobe Gewalt, mit Hilfe anderer Hilfsmittel öffnen.

      Ich sage nur Schraubenzieher und weiches Türblech....und anschließend war kein Schaden ersichtlich.
    • @'Frisco-2.0: Wir geben jetzt hier aber öffentlich keine Einbrechertipps ;)

      Aber du hast mir den verklebten und hakelnden Schlössern auch Recht!. Mein Onkel, geboren in den 1930er Jahren hat mir als Kind schon erklärt, dass man vor dem Winter, die Spitze eines Bleistiftes am Schlüsselbart reiben soll, damit das Graphit den Schließzylinder geschmeidig hält....

      Und damals war das eben so, bei Minusgraden und Schnee sind die Türschlösser zugefroren. Was war die Lösung? EIn batteriebetriebener Schlüssellochenteiser. Ich habs eben gegoogelt und auch ein Bild dazu gefunden:

      Bildquelle: willhaben.at; gefunden über Google Bildersuche

      In dem Gehäuse steckt eine 9V-Blockbatterie. Der Rote Knopf ist ein Schieber, mit dem man die Metallzunge raus- und reinschieben kann. Die gelbe Taste schließt den Stromkreis, so dass das Metallteil heiß wird. Dieses wird dann in das zugefrorene Türschloß gesteckt um den Mechanismus aufzutauen.

      Unsere Nachbarn hatten einen grünen Passat 3B, die haben in den kalten Monaten immer mit einem Heftpflaster über dem Türgriff das Schloß vor eindringender Feuchtigkeit geschützt, damit es nicht einfrieren kann...

      Letztendlich brachte das aber alles nichts, wenn die Türen an den Türgummis festgroren waren - da half dann nur Gewalt und so maches Türgummi hat sich verabschiedet und auch mancher Türgriff ist abgebrochen...

      Es war aber auch so, dass wenn das Auto über Nacht an einer Wand geparkt war und das Fahrertürschloss eingefroren, die Leute nicht über die Beifahrerseite ins Auto kamen, da gab es nur nur eine Lösung: durch den Kofferraum.

      Gerade beim schreiben dieser Zeilen muss ich echt schmunzeln, weil mir wieder Bilder in den Kopf kommen, wo sich Menschen aller Gewichtsklassen über die Rückbank in die Fahrgastzelle gezwängt haben.... Als Kinder konnte wir das noch häufig beobachten :) :) :)

      Mit der Funkfernbedienung ist das ver- und entriegeln des Fahrzeuges natürlich wesentlich komfortabler... so lange die Batterie im Schlüssel genug Saft hat ;)

      LG
      Marc
    • Nachfrässchlüssel sind immer schlecht, da die Abnutzung auf den "neuen" Schlüssel mitgenommen wird...
      Einfach den Heckklappenschließzylinder ausbauen - darauf ist die richtige Schlüsselnummer vermerkt. Beginnend beim Kadett mit "S" und dann eine verstellige Zahl. Damit zum Opelhändler gehen und den passenden Schlüssel bestellen. Dabei auf Corsa B oder Astra F verweisen... die sind dann mit passender Schließung wie am ersten Tag...
      Und kostet auch keine Welt...

      Mfg
      Opelschrottsammler aus Leidenschaft!!

      16V-do geht wos!